Die schöne Weihnachtszeit nähert sich mit großen Schritten und immer mal wieder werden wir gefragt: „Weihnachtsbaum mit Hund und Katze? Ja oder Nein?“

Zunächst einmal muss man nicht auf einen Weihnachtsbaum verzichten. Zugunsten Ihrer Fellnasen möchten wir hier allerdings auf ein paar Dinge aufmerksam machen:

  • Tannen bzw. das Harz der Tannen sind giftig. Allerdings nur in hohen Mengen und gewöhnlicherweise fressen Tiere keine Tannen an, da sie sehr bitter schmecken. Das größere Problem besteht in den Pestiziden, denen der Baum ausgesetzt gewesen sein könnte. Hier kann schnell eine Vergiftung stattfinden, z.B. wenn die Katze am Baum entlang streift und anschließend sein Fell putzt oder der Hund mal spielerisch nach einem Zweig schnappt.  Wer sichergehen möchte, dass den Fellnäschen nichts passiert, sollte auf einen künstlichen Baum setzen. Doch Vorsicht, hier sollte man genau hinschauen. Die einzelnen „Nadeln“ sollten nicht einfach aus dem Baum gezogen werden können. Diese bestehen aus Folie und können verheerende Schäden im Magen-Darm-Trakt anrichten.
  • Das gleiche gilt für Lametta, Engelshaar oder Kräuselband. Stattdessen kann hier schön mit Stoffschleifen gearbeitet werden.
  • Auf Glas-Baumkugeln sollte man ebenfalls eher verzichten, da diese bei Zerbrechen rasiermesserscharf sind. Und so ein funkelndes Ding verführt ja geradezu zum Spielen oder?
  • Echte Kerzen werden heutzutage wohl kaum noch verwendet, in einem Tierhaushalt sollten diese aber definitiv auf der No-Go-Liste stehen.
  • Sorgen Sie für Standfestigkeit. So ein Weihnachtsbaum mit all den Lichtern und funkelnden Sachen verführt (gerade Jungtiere) schon einmal gerne zum Klettern und Springen. Auch wenn sie das sonst NOCH NIE gemacht haben.

 

Wenn Sie jetzt glauben, dass ein Weihnachtsbaum ohne diese Sachen nicht schön aussehen kann, müssen wir Sie eines Besseren belehren. Es gibt mittlerweile wunderschöne Plastikbaumkugeln. Und mit Stoffschleifen oder Girlanden, mit Glöckchen oder Holzfiguren kann man einen Weihnachtsbaum wunderschön ausstatten, ohne ihre Lieblinge zu gefährden.